Aktuelles: Angebote, Warnungen, Informationen
Die folgenden Texte sind teilweise lang. Ja. Aber Wissen läßt sich leider nicht mit Überschriften vermitteln. Nehmen Sie sich die Zeit. Ich habe sie Ihnen gegeben, indem ich diese Texte geschrieben habe.
Beratung zum Thema Einbruchsschutz im Haus und in der Wohnung
Das Thema Sicherheit beginnt und endet nicht unbedingt am Computer. Es beginnt in der Wohnung. Sie können Ihre Daten noch so gut schützen, sobald ein Einbrecher in der Wohnung steht, sind diese Daten genauso gefährdet wie am PC. Und nicht nur Ihre Daten. Die Privatsphäre ist weg, das Sicherheitsgefühl, Besitztümer, im schlimmsten Fall auch die Gesundheit. Vorbeugen ist hier die entscheidende Maßnahme. Ich biete Ihnen auch zu diesem Thema aktuelle Informationen und Beratung an.
DSGVO und Ihr Umgang mit Ihren Daten – Passwörter gehören nicht in die Mail!
Aktuell beschäftigt mich ein Fall, der mir nun einige schlaflose Nächte bereitet hat. Nehmen Sie die Geschichte zum Anlass, darüber nachzudenken, wie Sie mit Ihren Daten umgehen oder bereitwillig Auskunft über die Daten Dritter geben.
Ausgangspunkt war im letzten Jahr eine Kundin, die von einem Mann betreut wird, der die Verwaltung über das Mailhosting übernommen hat. Dieser ist ebenfalls Datenschutzbeauftragter bzw. »Sachverständiger für IT-Sicherheit« und nimmt seinen Job sehr ernst. Der Kontakt zu diesem Mann kam zustande, weil mir diese Kundin seine Kontaktdaten gab, um ein Problem mit dem Mailzugriff zu lösen; sie könne ihn nur sehr schwer erreichen und wisse dann nicht, wie sie das Problem schildern soll. Die Zugangsdaten waren nicht mehr greifbar, wurden aber nach dem Aufsetzen eines Systems benötigt. Eigentlich ein leichter Fall, der schnell gelöst werden kann.
Als Lehre habe ich aus dieser Geschichte drei wichtige Dinge mitgenommen:
- Äußere nie Zweifel an der Zweckmäßigkeit der DSGVO gegenüber Menschen, die damit ihr Geld verdienen.
- Prüfe stets und immer wieder dein eigenes Verhalten und deine Arbeitsweisen, seien sie auch noch so vertraut und geläufig. Man wird viel zu schnell nachlässig in seinem Tun.
- Unterdrücke im professionellen Umfeld einfach persönliche Befindlichkeiten und mache sie nicht zum (unnötigen) Rucksack des eigentlichen Themas.
Was ist passiert? Als Antwort nach zwei vergeblichen Anrufen mit Rückrufbitte und einer Mail erhielt ich zuerst eine Absage für die Auskunft mit Hinweisen auf den Datenschutz nach DSGVO, ergänzt mit dem Hinweis, daß ich als Fachmann wissen müsse, daß ich als Dritter keine Auskunft erhalten könne. Bis hierhin lief alles korrekt: keine Auskunft-Erlaubnis durch den Betroffenen, also keine Auskunft über den Betroffenen durch einen Dritten.
Da der Sachverständige jedoch in keinster Weise auf das eigentliche Problem einging und auch nicht den Kontakt zur gemeinsamen Kundin suchte, antwortete ich ihm, wies erneut auf die fehlenden Zugangsdaten und auf die Dringlichkeit hin, konnte mir dann jedoch auch einen Seitenhieb auf die Probleme durch die DSGVO nicht verkneifen. Dies nahm der Sachverständige nun zum Anlass, mich zu maßregeln und meine Website zum Angriffspunkt DSGVO-bedenklicher Verstöße zu nennen. Da auch in dieser Mail keine Auskunft über die Zugangsdaten erfolgte, forderte ich ihn nun auf, diese unverzüglich der Kundin zu senden. Daraufhin erhielt die Kundin eine E‑Mail mit den Zugangsdaten. Und hier passierten dann mehrere grobe Fehler, die nicht passieren dürfen, zumindest keinem Sachverständigen für IT-Sicherheit.
- Fehler 1: Sie erhielt die Zugangsdaten für das eigene Mail-Konto und auch für weitere Mailkonten, die ihr gar nicht gehörten, sondern anderen, entfernten Verwandten aus der Familie.
- Fehler 2: Die Mail enthielt sensible Daten, war aber nicht verschlüsselt.
- Fehler 3: In dieser Mail standen Benutzernamen und Passwort. Die DSGVO schreibt aber vor, daß der Versand solcher Daten auf zwei – voneinander getrennten – Wegen zu erfolgen hat, um einen Mißbrauch auszuschließen. Das bedeutet, daß z. B. das Passwort für den Mailzugang über eine SMS oder persönlich am Telefon hätte übermittelt werden müssen.
Theoretisch muß sich der Absender dann noch vergewissern, daß die Daten den richtigen Empfänger und nur ihn erreicht haben.
Wie versenden Sie nun also korrekt und sicher Daten, die für niemand anderen bestimmt sind?
- Schreiben Sie die Daten in ein Dokument, wandeln dieses in ein PDF um und sichern Sie diese PDF mit einem Passwort.
- Versenden Sie die PDF-Datei per Mail, möglichst auch diese auf verschlüsseltem Weg. Wenn Sie es 100 % sicher gestalten möchten, dann verschlüsseln Sie selbst die Mail noch einmal (PGP).
- Senden Sie das Passwort zum Öffnen der PDF per SMS oder rufen Sie Ihr Gegenüber an. In dem Zusammenhang können Sie direkt sicher gehen, ob die Mail bei ihm angekommen ist.
- Löschen Sie die Mail auf beiden Seiten aus dem Mailsystem und leeren Sie den Papierkorb.
Auf diese Art reduzieren Sie das Risiko, daß die Daten in fremde Hände gelangen, auf ein Minimum. Warum aber der Aufwand der doppelten Verschlüsselung? Nun, wer sagt Ihnen, daß Ihre Zugangsdaten für den Mailversand noch ausschließlich bei Ihnen liegen, oder ob es nicht bereits stille Mitleser gibt? Durch das Sichern der PDF mit einem Passwort und dem Versand des Passworts auf einem alternativen Weg gehen Sie sicher, daß der eventuelle Mitleser, der die PDF nun erhalten hat, diese trotzdem nicht lesen kann. Durch das Löschen verhindern Sie, daß auch durch ein nachträgliches Hacken des Mailkontos die Daten in fremde Hände gelangen können.
Wie sieht der Datenschutz bei mir nun konkret aus? Meine Website ist eine statische Webseite. Das bedeutet, daß der Inhalt von mir selbst erstellt wird und auf den Servern von 1&1 Ionos bereitliegt, also gehostet wird. Fremder Content ist ausgeschlossen. Weder Google, noch irgendeine Social-Media-Plattform, noch YouTube hat irgendwelchen Zugriff auf meine Seite. Andersherum wird meine Webseite auch nicht durch diese Anbieter beliefert. Ein Abfluss Ihrer Daten ist also nicht möglich. Cookies verwende ich nicht. Also auch hier werden keine Informationen über Sie gesammelt. Ich betreibe keine Reichweitenmessung, keine Analyse der Zugriffe und des Leseverhaltens auf der Webseite. Ich lasse die Webseite auch nicht durch Google Analytics oder ähnliche Anbieter analysieren. Im Impressum informiere ich ausführlich über diese Dinge.
Ich sammle keine Daten. Ich verkaufe keine Daten. Ich werte keine Daten aus. Das ist für mich Datenschutz.
Warnung vor Antivirensoftware Avira
AVG und Avast erhalten schon lange keine Empfehlung mehr von mir. Nun auch Avira. Es ist nicht nur wegen dem letzten Fauxpas von Avira, aufgrund dessen viele Rechner einfach lahmgelegt werden. Es ist auch der Umgang des »Supports« mit diesem Thema. Sie erhalten auf der Website keinen Hinweis, keine Hilfe; das Problem ist einfach nicht existent für Avira. Äußerungen gibt es nur auf Anfrage großer Medien. Der Endkunde steht im Regen.
Support – wo kommt der schon noch vor. Bei Avira geht der Weg zur Unterstützung entweder über den Kauf eines Produktes, um so in den Genuß des »Premium-Supports« zu kommen, oder man wird auf die »Community« verwiesen. So machen es alle heute: 1. Lesen Sie das Handbuch. 2. Lesen Sie die FAQs. 3. Fragen Sie die Community. Das mag in vielen Fällen ausreichend sein. Aber nur, wenn Sie wissen, wonach Sie suchen müssen, weil Sie wissen, wo das Problem liegt. Die Softwareunternehmen entledigen sich so ihrer Pflicht, für das eigene Produkt geradezustehen.
Meine Empfehlung: Deinstallieren Sie Avira vom Rechner. Rückstandsfrei. Es gibt ein paar Hürden, aber Sie kriegen das hin!
Prüfen Sie in dem Zusammenhang gleich mal, ob auf Ihrem Computer die Software BitLocker läuft. Kennen Sie nicht? Prüfen Sie es trotzdem. Mitunter ist die Laufwerksverschlüsselung ab Auslieferung des Rechners aktiv. Sie kriegen irgendwann Probleme damit, wenn Sie den Wiederherstellungsschlüssel nicht separat und w i s s e n t l i c h abspeichern.
Freemailer aka web.de – Vorsicht!
Immer wieder mal werde ich mit Fällen konfrontiert, daß Mailkonten gehackt wurden. Das bedeutet, daß Sie keinen Zugriff mehr auf Ihre Mailadresse haben. Sind Sie nun bei einem Mailanbieter wie web.de und haben einen kostenfreien Account, dann sind Sie aufgeschmissen. Sie erhalten keinen Support und keine Möglichkeit, Ihre Mailadresse wieder zurückzuerlangen. Die automatisierten Verfahren laufen alle ins Leere, wenn Sie nicht in der Vergangenheit Ihre kompletten persönlichen Daten inkl. Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer und alternative Mailadressen hinterlegt haben. Selbst wenn Sie dies getan haben, sind die Chancen gering, denn ein gehackter Mailaccount bedeutet, daß der Fremde Vollzugriff auf Ihre Daten hat und diese auch ändern kann. Schlimmer noch: er kennt sogar Ihre persönlichsten Daten.
Ein Ausweis-Identverfahren scheitert ebenfalls. Bisher immer. Gründe? Unbekannt. Ich habe keinen Fall gehabt, in dem wir das Konto zurückbekommen haben. Es gibt auch keine Möglichkeit der Kontaktaufnahme, keine Telefonnummer, kein Mailkontakt, der Chatbot ist eine elektronische KI. Es ist im Prinzip aussichtslos, hier jemanden zu erreichen, der willens ist, Ihnen zu helfen.
Deshalb: meiden Sie diese Anbieter. Eine andere Idee: sprechen Sie mit mir und wir schaffen gemeinsam die Voraussetzung, daß dies nicht passiert.
Warum Daten teilen? Warum »Backups« in die Cloud?
Ihnen ist doch sicher schon mal der Begriff »Cloud« aufgefallen. Muß es, denn der taucht überall auf. Alles muß in die Cloud! OneDrive, Dropbox, Google – alle wollen Ihnen einen Gefallen tun und die Daten sichern, damit diese nicht verloren gehen. Und immer schreit es Ihnen entgegen: »Clooouuud!« Selbst Acronis – eine Imagesoftware für eine vollständige Computersicherung – bietet ein Cloudbackup an.
Wissen Sie, was in dem Wort Cloud steckt? Das kleine englische Wörtchen »loud«. Man spricht es genauso aus wie das deutsche »laut« und genau das bedeutet es auch. Es beschreibt sehr treffend, was Sie in einer Cloud machen. Sie schreien. Sie schreien Ihre ganze Persönlichkeit heraus, Ihre Geheimnisse, Ihr Privatleben, denn das ist das, was Ihre Daten ausmachen.
»Jaaaa!«, werden Sie sagen, »die Cloud ist verschlüsselt! Da kommt niemand ran.« Hmm, da haben Sie wohl recht. Niemand kommt da ran. Frage: Mit welchem Passwort haben Sie verschlüsselt? Wie stark ist die Verschlüsselung? Wie oft haben Sie das Kennwort noch verwendet? Woher wissen Sie, ob der Dienst nicht bereits gehackt wurde oder von Haus aus Ihre Daten an Interessenten ableitet?
Sie mögen sagen: Das ist doch Verschwörungstheorie! Nein, ist es nicht. Es tauchen immer wieder Datensätze im Internet auf, die von gehackten Konten, Firmen oder anderweitig abgegriffenen Datenquellen stammen. Die Rechner werden immer leistungsstärker, so daß das Knacken eines Passworts nur noch (Milli-)Sekunden dauert. Ihre Daten sind in der Cloud nicht sicher!
Machen Sie sich bitte bewußt: Sie geben die Daten aus der Hand und überlassen sie einem anderen. Wie vertrauenswürdig er ist, wissen Sie nicht. Glauben Sie, daß Sie für ein Jahresabo von 79 Euro eine sichere Cloud von 1 TB bekommen? Glauben Sie, daß es wirklich sicher ist, wenn es kostenlos ist? Womit bezahlen Sie, wenn es Sie kein Geld kostet?
Ein weiterer Punkt ist das Wiederbeschaffen Ihrer Daten. Was ist, wenn Ihr PC kaputt ist? Da ist das Kennwort für die Cloud drauf gespeichert. Wissen Sie das auswendig? Überlegen Sie ebenfalls, wie schnell Ihre DSL-Leitung ist und wie lange es dauert, die Daten zurückzuholen. 486 GB brauchen eine Zeit, bis sie auf einem neuen PC gelandet sind, den Sie vorher allerdings noch neu aufsetzen mußten. Im Übrigen ist das Backup dazu da, um einen Computer eben nicht erst neu aufsetzen zu müssen.
Denken Sie bitte noch einmal drüber nach. Daten gehören nicht in die Cloud, schon gar nicht ein Computer-Backup. Ein Backup gehört auf eine USB-Festplatte oder ein NAS, welches dann in den Safe wandert, sobald das Backup erledigt ist. Alternativ genügt auch ein separater Raum, nur weg vom PC.
Kein Backup? – Kein Mitleid!
Ja, das klingt heftig. Herzlos. Hat aber einen ernsten Hintergrund. Ich möchte Ihnen mit ein paar Zeilen die Ernsthaftigkeit eines Backups näherbringen.
Diese Woche erhielt ich 3 Rechner zur Reparatur mit Totalausfall der Festplatte. Symptome waren nur ein nicht startendes Betriebssystem und ein Hänger bei einem Update. Leider stellte sich heraus, daß in den Computern noch alte Festplatten verbaut waren, die einfach den Geist aufgegeben hatten. Sie liefen nicht mehr an oder der Lesekopf übermittelte keine Daten mehr an den Computer. Ein Problem der Mechanik: Alterung.
Mechanische Teile verschleißen. Und Festplatten bestehen nur aus Mechanik. Stellen Sie sich einen Plattenspieler vor: da gibt es den Drehteller, darauf die Schallplatte und den Tonarm mit der Nadel. Nach demselben Prinzip arbeiten HDDs, nur daß der Tonarm ein Lesekopf ist, welcher ein paar My über den Datenscheiben schwebt. Entgegen eines Tonarms, der gleichmäßig die Rille von außen nach innen abfährt, springt ein Lese- und Schreibkopf wild hin und her, je nachdem wo die Daten liegen, die er übermitteln soll. Sie können sich vorstellen, daß dies die Mechanik stresst. Und zwar gewaltig.
Auch die modernen Festplatten – SSDs – sind nicht ewig haltbar. Bei normaler Nutzung kommt ein Anwender zwar kaum an das Lebensende einer SSD heran. Aber was ist normal? Sie können solange problemlos mit der SSD arbeiten, bis sie plötzlich von jetzt auf gleich ausfällt.
Ein Merksatz: Elektronik kündigt den Ausfall nicht an. Sie fällt aus – Punkt!
Und genau aus diesem Grund legen wir ein Backup unserer Daten an. Vom ersten Tag der Nutzung an. Ein Backup sorgt dafür, daß die Daten wenigstens 2× vorhanden sind. Räumlich getrennt! Also auf einem externen Datenträger. Es nutzt Ihnen nichts, wenn Ihr Windows seine Daten auf eine zweite Festplatte innerhalb des PC dupliziert. Im Falle eines Falles sind alle Daten weg, die sich innerhalb des Gehäuses befinden. Dieser Fall kann ein Defekt sein, Wasserschaden, Brand, Diebstahl, eine wütende Ehefrau… es gibt so viele Gründe, warum die Daten plötzlich nicht mehr da sind, wo sie eigentlich sein sollten. Der naheliegendste ist noch gar nicht genannt: ein Virus.
Sorgen Sie also dafür, daß Ihre Daten, so unwichtig sie Ihnen auch erscheinen mögen, einen zweiten Platz außerhalb des Computers finden. Die Preise dafür sind niedrig, gemessen am Ärger, den man hat, wenn die Daten weg sind und mühselig über eine Datenrettung wiederhergestellt werden müssen. Sie erhalten von mir das Werkzeug und das Material inklusive der Anwendungsschulung.
Der Microsoft-Support ruft an – soll ich den Anweisungen Folge leisten?
Heute hat es auch einmal bei mir geklingelt. Endlich! Eine Nummer in Deutschland, eine Straße, die für den deutschen Sprachgebrauch zumindest mal ungewöhnlich aussieht, und eine Postleitzahl in Norddeutschland. Seltsam, ich kenne keinen da oben, wird vermutlich ein Werbeanruf sein. Okay.
Erst gibt es seltsame Geräusche in der Leitung, ein paar Mal Knacken. Damit war klar, daß dies ein Rundruf ist, und wer zuerst dran geht, wird an das Telefon des Anrufers weitergeleitet. Rechtlich schon mal nicht in Ordnung. Dann eine Stimme im gebrochenen Deutsch, die sich als Microsoft-Support ausgibt:
- Frage: »Haben Sie einen Computer oder ein Laptop?«
- Antwort: »Nein.« … (der Gegenüber legt auf.)
Genau das sollten Sie tun, wenn sich der Microsoft-Support per Anruf an Sie wendet. Es gibt diesen Support nicht. Danach eine Nachricht an die Bundesnetzagentur, damit diese endlich etwas gegen solche Anrufe unternimmt. Auf keinen Fall den Anrufer auf den PC lassen!
Wenn Sie Zeit und Muße haben, dann können Sie gerne Punkt 2 ausbauen: mögliche Antwort »Habe ich. Kleinen Moment bitte…«, dann legen Sie den Hörer beiseite und gehen in Ruhe einen Kaffee trinken. Je länger Sie den Typen in der Leitung halten können, umso teurer wird es für ihn, denn der Anruf kommt aus dem Ausland.
Achtung, wer weiter »spielt«: Der Junge wird auf Ihren PC gehen und als erstes den PC lahmlegen, indem er ein Passwort hinterlegt, daß erst nach einem Neustart abgefragt wird. Sie kennen dieses Passwort nicht und werden es auch nicht in Erfahrung bringen können. Ihr PC ist damit für eine Neuinstallation fällig. Das ist wirklich nur etwas für versierte Techniker.
Update: Heute hat es wieder einen meiner Kunden erwischt
Mittlerweile der zweite, und der hat über 500 Euro Lehrgeld bezahlt. Aus der Erzählung heraus fällt mir auf, dass die Leute, welche anrufen, mehr als nur geschult sind. Es sind Profis! Sie fallen weder auf durch unsachgemäßes Verhalten oder verbale Ausfälle, die Wortwahl ist bedacht auf »Sicherheit«, »Hilfe«, »legitim«, weniger Angstmacherei. Der Kunde wird bestätigt und eingelullt.
Die Vorgehensweise ist die, daß mit einer ganz banalen Frage die »Tür geöffnet« wird: »Ist Ihr PC langsam?« Natürlich. »Ja, das haben wir gemerkt, wir helfen Ihnen. Machen Sie mal dies, dann das, jetzt das. Ach, dieses Virenprogramm dürfen Sie nicht nutzen. Wir haben hier etwas Effektiveres. Kostet nur 20 Euro.« Bei der Bezahlung via Onlinebanking fiel dem Kunden auf, daß auf dem TAN-Generator ein anderer Betrag stand als die 20 Euro. Erklärung durch den Verbrecher: Nein, das ist nur ein Code, der eingelesen wird, um die Bezahlung zu legitimieren. Die Bezahlung ging raus. Als der Anrufer merkte, wie leichtgläubig der Kunde ist, wurde er dreister.
Erklärung TAN-Generator: dieses einfache Gerät beim Online-Banking interagiert mit dem Bildschirm und erzeugt eine einmalige Transaktionsnummer, mit der eine Überweisung manuell bestätigt wird. So beim Banking auf der Website der Bank. Außerhalb kann, wie gesehen, dieser Generator mißbraucht werden, um über den eingeblendeten Code auf dem Bildschirm auch jede andere Überweisung zu tätigen. Auch wenn die Bank etwas anderes behauptet: dieses Verfahren ist nicht sicher! Wenn Sie wirklich sicheres Online-Banking tätigen wollen, dann nerven Sie Ihre Bank so lange, bis Sie mit der Methode »HBCI mit Chipkarte« arbeiten können. Und nutzen Sie ein Banking-Programm, keine Webseite.
Es gibt keinen Anruf von Microsoft oder einer anderen Firma, um Fehler im System eines Anwenders zu beheben. Niemals. Wenn einer anruft: auflegen!
Dies gilt übrigens auch, wenn Ihnen der Bildschirm eine große Warnung anzeigt, dass Ihr PC unbedingt eine Wartung benötigt. Womöglich noch mit Microsoft-Logo »bestätigt«. Leute, das ist ein Bild. Das kann man einfügen, wo man will. Dies bestätigt gar nichts.
Cookies – die neue Seuche im Internet!
Das Thema ist beileibe nicht neu. Cookies gibt es schon länger. Erst unbekannt im Hintergrund vorhanden und aktiv, später zumindest mit einem Ja/Nein-Button abwählbar, heute eine nervige Mammutaufgabe, wenn man sich im Web bewegt.
Cookies sind kleine Textdateien, in denen der Webseitenbetreiber verschiedene Dinge der Besucher abspeichert. Vorgeblich, um zu messen, wieviel Besucher vorbeikommen, woher sie kommen, welche Seiten sie besonders häufig anschauen und wie lange – ergo: wer interessiert sich für welche Themen. Und hier sind wir bei einem heiklen Thema. Wenn ich weiß, wofür Sie sich interessieren, womit ich Sie locken kann, dann kann ich mein (Informations-)Angebot entsprechend ausrichten. Bei einem Webshop mag das noch einleuchtend sein. Sobald wir aber in den Informationsbereich kommen, sollten die persönlichen Interessen nicht von Belang sein. Sind sie aber.
Der Verkauf der Werbeplätze auf einer Website geschieht heute in Sekundenbruchteilen. Noch während der Benutzer die Website lädt, finden Algorithmen heraus, was für ein Besucher da gerade online geht, welche Seiten er vorher besucht hat, was er schon wo gekauft hat und wo eben seine Interessen liegen. Je besser die vorhandenen Informationen, umso teurer der Werbeplatz.
Und hier hat die EU einen Riegel vorschieben wollen. Leider nur mit mäßigem Erfolg. Der Benutzer sollte entscheiden können, ob er mit der Verwendung seiner Daten einverstanden ist. Ein einfaches Ja/Nein. Nun läßt natürlich keiner gerne seine Daten irgendwo frei zur Verwendung, wenn er schon die Wahl hat. So wählten viele da Nein. Dies läuft allerdings den Interessen der Werbetreibenden zuwider, also macht man dem Besucher die Entscheidung so schwer wie nur irgendwie möglich. Deshalb sind wir bei der Seuche, wie wir sie heute erleben.
Was tun? In der Regel sind die Cookie-Abfragen so gestaltet, daß die bequeme Variante (meist farbig gestaltet und explizit hervorgehoben) alles zuläßt, was man in Cookies speichern kann. Der weniger auffällige Link (meist ein unscheinbarer Textverweis) führt zur Auswahlseite. Diesen Link sollten Sie anklicken. Auf der zweiten Seite sind, bei korrekter Anwendung der Vorschriften, alle unnötigen Verwendungsformen deaktiviert, so daß Sie hier auf Speichern klicken können. Aber Achtung, auch hier gibt es noch mal den schöneren Button »Alles erlauben«. In dem Fall auf »Meine Auswahl speichern« oder Ähnliches klicken.
Es ist leider so: mit wachem Auge im Internet surfen, sonst ist man das Opfer.
Wie sich die Werbeindustrie an Ihnen bereichert
Beispielhaft ein Besuch bei einem großen Nachrichtenportal. Aktiv ist das Firefox-Add-on »NoScript«, welches mir grundsätzlich alles erstmal blockt. So sehe ich, wie die Seite aufgebaut wird, und kann mir Stück für Stück die benötigten Server freischalten.
Aber: Wissen Sie, was hier passiert? Welcher Server liefert welchen Content? Was ist Werbung, was ist Tracking, was ist echte Information? Und was ist hier manipuliert? Ich möchte niemandem etwas unterstellen, aber Webseiten wurden schon des Öfteren gehackt und verändert, damit sie Schadcode verbreiten! Niemand mit veränderlichen Webseiten ist davor gefeit.
Der Grundsatz lautet: Sicherheit geht zu Lasten von Komfort. Immer und überall.
Komfortverlust bedeutet hier, dass Sie sich erst über unzählige Server informieren müssten, um herauszufinden, was für die Informationslieferung relevant ist. Macht das jemand? Vermutlich nein. Ist das zumutbar? Ich sage nein! Denn von niemandem kann erwartet werden, dass er sich mit den Feinheiten im Seitenaufbau auskennen muß, um sich Informationen zu besorgen.
Ein Großteil der Webseitenbetreiber sammelt Daten der Besucher, um sie auszuwerten oder schlimmer, zu verknüpfen und weiterzugeben. Es soll sogar Webseiten geben, die ein belangloses Formular zum Ausfüllen einblenden, während im Hintergrund die gespeicherten Zugangsdaten ausgelesen werden. Aus den gesammelten Daten werden Hash-Werte gebildet, die Sie geräte- und browserübergreifend im Netz eindeutig identifizierbar machen. Es geht um ein Riesengeschäft: Werbung im Netz. Personifizierte Anzeigenschaltung. Sie liefern die Daten und die Werbeindustrie macht Kasse.
Es reicht im Grunde nur ein Gesetz: »Das Sammeln von persönlichen Daten und deren digitale Verbreitung ist verboten!« Und ins Impressum einer Homepage gehört die Auflistung aller verwendeten Server inkl. Erläuterung, was diese zur Website beitragen. Erst dann ist das Netz wieder transparent. Bis dahin ist es eine Schlangengrube.
Meine Empfehlung bis es soweit ist: Nutzen Sie Adblocker (uBlock) und Trackingblocker. Nutzen Sie anonymisierte Suchanbieter (DuckDuckGo). Und wenn eine Website Inhalt verweigert, weil Sie Adblocker verwenden, oder gar erzählt, dass Werbeblocker die Funktion einer Website beschädigen – dann verzichten Sie! Keine Information ist es wert, dass Sie sich dafür ausziehen. Schon gar nicht, wenn die »Info« nur aus Überschriften besteht.
Warnung vor BIOS-Update über Windows
Bitte aufpassen, wenn Windows ein BIOS-Update ausliefert. Das kann schiefgehen, aktuell bei einem ASUS F541S. Das BIOS-Update an sich lief sauber durch – keine Fehlermeldungen, jedoch startet der Rechner danach nicht mehr, bleibt beim ASUS-Logo hängen. Der Support konnte nicht helfen, die vorgeschlagene Methode zum Zurücksetzen – die Power-Taste ohne Netzteil für 1 Minute gedrückt halten – funktioniert nicht.
Sollte Windows ein BIOS-Update anbieten, so ist es besser, direkt auf die Herstellerwebsite zu gehen und sich dort das aktuelle BIOS zu besorgen. Im Zweifel bleiben lassen, außer es handelt sich um ein Update gegen eine gravierende Sicherheitslücke.
Erpressermails: einer von vielen Versuchen
Ich muß zugeben, lustig zu lesen ist es schon, nicht besonders originell, aber scheinbar funktioniert die Masche immer noch. Klar, es gibt genug, die mit dem »Freund« in der Hand vor dem PC sitzen, der Anreiz ist ja zur Genüge vorhanden. Sich deswegen aber gleich erpressen lassen? Nein.
Also hier zur Erinnerung: Solche Mails gehören prinzipiell in den Papierkorb.
DAZ – »Datenschutzauskunftszentrale«
Verbrecher. Aasgeier. Wegelagerer. Mehr fällt mir dazu nicht ein. Ich erhielt ein Fax von »Unbekannt«, bei dem kluge Köpfe versuchen, auf der Welle der DSGVO zu reiten und kräftig Kasse zu machen. Denn wie im Kleingedruckten zu lesen, kostet's Geld. Also gibt's nur eins für so eine Mitteilung:
- analoge Welt: Papierkorb
- digitale Welt: delete! Löschen!
Facebook ist Geschichte
Ich habe beschlossen, den Auftritt bei Facebook zu beenden. Ich veröffentliche Informationen nur noch über meine Homepage. Die DSGVO hat an dieser Entscheidung nur einen geringen Anteil, wenngleich natürlich die Eigenheiten von Facebook – die Datensammelei und Verknüpfung mit Werbung – schon eine Rolle gespielt haben. Es ist jedoch die Unart, daß Beiträge nach Gutdünken im Stream erscheinen oder auch nicht, die mich an der Wirksamkeit meiner Veröffentlichungen zweifeln lassen. Die Frage, ob ich Sie als Kunden damit erreiche, konnte ich nicht mehr mit Ja beantworten. Deshalb stecke ich meine Bemühungen lieber wieder in die Aufklärung vor Ort bzw. in die Informationen auf dieser Website.
Sie als Kunden können damit gleichzeitig sicher sein, daß so wenig Daten wie nur irgendwie möglich erfaßt werden. Dies sind providerbedingt die IP Ihres Anschlusses, eventuell der Browser und das Betriebssystem. Diese Daten sind jedoch für mich nicht wichtig, weshalb ich sie weder auswerte noch speichere. Auch werden Sie auf meiner Website keine Werbung sehen, die nicht als solche gekennzeichnet ist.
Passwörter und Internetsicherheit
In den vergangenen Monaten sind große Firmen immer wieder in den Nachrichten aufgefallen, weil sie von Hackern angegriffen wurden. Oft ging es um Datendiebstahl, bei dem persönliche Informationen public gemacht wurden bzw. in fremde Hände gelangt sind.
In der oft einseitigen Berichterstattung über die dreisten Diebe wird eines vergessen: Sie als Nutzer einer Plattform oder eines Dienstes; Sie als Kunde geben Ihre persönlichen Daten notgedrungen in die Hände jener Firmen, um überhaupt in den Genuß der Dienstleistung kommen zu können. Dabei geben Sie vertrauensvoll Ihre Daten in fremde Hände in der Hoffnung, dass diese Daten auch vertraulich und mit der entsprechenden Sorgfalt behandelt werden. Leider, und das beweisen die regelmäßigen Hackerangriffe, mangelt es gehörig an der Sorgfalt im Umgang mit Ihren Daten.
Ihre Daten sind nicht mehr vertraulich.
Ich möchte Ihnen daher den Tipp geben, regelmäßig Ihre Zugangs-Passwörter zu ändern. Dabei ist es ebenfalls wichtig, das Passwort so zu wählen, dass es weder leicht zu erraten noch zu errechnen ist. Nutzen Sie die Vielfalt auf Ihrer Tastatur. Zahlen, Buchstaben, Sonderzeichen, Groß- und Kleinschreibung: all dies dient dazu, Ihr Passwort sicher zu gestalten. Natürlich geht dies zu Lasten von Komfort, aber hier müssen Sie sich einfach im Klaren sein, was Ihnen wichtiger ist: Ihre privaten Daten oder die Bequemlichkeit.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr René Noack
Prozessor-Bug und ausgelesene Anmeldedaten – bitte keine Panik
In den Medien wird über eine gravierende Sicherheitslücke in Prozessoren für PC und Smartphone berichtet. Ja, auch Apple ist betroffen. Was bedeutet das für Sie? Um diese Sicherheitslücke ausnutzen zu können, muß lokal – also auf Ihrem Rechner – ein (Schad-)Programm ausgeführt werden. Hier gilt also nach wie vor, dass Software aus unbekannten Quellen besondere Aufmerksamkeit und vor allem vor der Ausführung ein Virencheck gewidmet werden soll. Anhänge aus E‑Mails sollen nie direkt ausgeführt, sondern erst gespeichert, anschließend auf Viren überprüft und erst dann gestartet werden. Sie sehen, nichts Neues in der Anwendung.
Ein größeres Problem – aus Datenschutzsicht – ist das Auslesen von Browserdaten, weil dies bereits angewandt wird. Hierbei werden über eingebettete Skripte die Login-Daten (Mailadressen) ausgelesen, um Nutzer darüber eindeutig identifizierbar zu machen. Cookies wären dann nicht mehr notwendig, weil das Einloggen mit der Mailadresse plattformübergreifend und geräteunabhängig stattfindet. Hier können Sie nur das »Automatische Ausfüllen von Login-Daten« deaktivieren, um dies zu unterbinden.
Ganz klar muß endlich von Seiten der Politik das Ausspähen von persönlichen Daten und vor allem der Handel damit verboten werden. Dies geschieht nur zum Zwecke der Benutzeridentifizierung, um Werbung effektiver an den Mann zu bringen. Denn mit all dem Tracking und Datenerfassen werden nicht nur die Privatsphäre verletzt, sondern auch Sicherheitslücken ins System gerissen. Das Einfachste wäre es, den Handel mit persönlichen Daten komplett und bei existenzgefährdenden Strafen zu verbieten. Der Prozessor-Bug ist da nur eine Lappalie.
Windows 10 und 11 – ein unverblümtes Statement
Dieser Text stammt aus der Zeit des Windows-10-Umstiegs und ist ein Stück Zeitgeschichte. Die Haltung dahinter gilt unverändert.
Zwangsbeglückung. Microsoft nutzte die Updatefunktion des Betriebssystems, um ein Tool zur Vorbereitung von Win10 auf den PC zu laden – das sogenannte GWX-Tool. Es versteckte sich hinter dem »wichtigen Update« kb3035583. Wer dieses Update auf dem Rechner hatte, wurde immer wieder mit Windows 10 konfrontiert. Dabei verteilte MS sein Vorbereitungstool so vehement an die User, dass man schon fast von Nötigung sprechen mochte. Microsoft lud sogar das Windows 10 auf die Rechner der Nutzer herunter, die dies ausdrücklich verneint hatten.
Unglaublich oft hörte ich den Satz: Aber es ist doch kostenlos! Nein, war es nicht. Es kostete vielleicht kein Geld, dafür bezahlten Sie aber mit Ihren persönlichen Daten. Schreibverhalten, Standortdaten, Vorlieben, Nutzerverhalten – da geht so ziemlich alles nach Redmond, was Sie früher als Ihre Privatsphäre bezeichnet haben.
Mir mißfällt die Platzverschwendung seit Win8, die auch unter Win10 beibehalten wird. Große Flächen, große Klickbuttons, wenig Information, viel Scrollen. Sicher ist das ein Zugeständnis an die Bildschirmschubser der Smartphone- und Tablet-Fraktion. Wieso aber auf einem PC? Hier leidet meiner Meinung ganz klar die Bedienung. Manchmal wünsch ich mir die klare Linie der NT-Reihe zurück. Kein Schnickschnack. Keine Spielerei. Funktion. Fertig.
Noch schlimmer ist es mit der Konfiguration des Systems geworden. Unheimlich viele Klicks werden nötig, ehe man am Ziel ist. Einstellungen sind möglichst weit verstreut (besonders die Einstellungen zum Datenschutz), versteckt hinter verschachtelten Strukturen.
Updatesharing – noch nichts davon gehört? Dann schauen Sie mal bitte unter Updates nach. Dort ist standardmäßig die Funktion aktiviert, wonach Windows die einmal heruntergeladenen Updates mit anderen Nutzern teilt. Sie teilen also Ihr wertvolles Datenvolumen mit Microsoft. Während also Microsoft an Kapazitäten sparen kann, übernehmen Sie die Kosten für den Upload. Abgesehen von dieser Kostenumverteilung erscheint es mir sehr fragwürdig, die Rechner der Welt miteinander zu vernetzen. Was passiert, wenn sich einer in dieses System reinhackt und manipulierte Updates verteilt? Meine Empfehlung: abschalten.
Cortana… Edge… ich frage mich, was dies in einem Betriebssystem zu suchen hat. Ein Betriebssystem sollte die Basis sein, damit ich auf einer potenten Hardware Programme installieren kann, mit denen ich arbeiten möchte. Die Programme möchte ich bitte selbst wählen. Noch vor ein paar Jahren hat die EU dem Konzern Microsoft »eins aufs Dach gegeben«, weil der Internet Explorer fester Bestandteil des Betriebssystems war und andere Browser ausgebootet wurden. Warum ist es nun möglich, dass Edge wieder fest im System mitläuft?
Zu Windows 11: Es gibt derzeit in W11 nichts, was einen Umstieg rechtfertigen würde, außer den Kauf eines neuen PC, bei dem 11 bereits vorinstalliert ist. Solange Microsoft mehr damit beschäftigt ist, den Nutzer zu gängeln und vorzuschreiben, welche Programme er toll finden soll – nämlich in aller Regel die Microsoft-Produkte –, solange Microsoft Sicherheit und Usability hinten anstellt zugunsten von Cloud-Anbindung bzw. Cloud-Auslagerung, sollten Sie sich den Umstieg sparen.
Herzlichst.
Ihr René Noack
Letzte Änderung dieser Seite: 04.03.2026