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Computerkrankenhaus René Noack   
 
 
 
 
 
 Wartung / Pflege

 

Wartung und Pflege eines Computers

Ein PC besteht auch heute noch aus vielen sich bewegenden Teilen, und diese wollen, genauso wie beim Auto, gepflegt und gewartet werden. Das Ziel dabei ist ein langlebiger PC mit möglichst wenigen Ausfällen.

Das gute bei der Sache ist: die Ausfälle kündigen sich vorher an. Der PC wird z.B. langsamer, reagiert träge, wo er früher kaum Nachdenken mußte. Er stürzt häufiger ab, produziert unverständliche Fehlermeldungen. Und irgendwie, Sie sind sich zwar nicht sicher, aber Sie werden das Gefühl nicht los, dass es am Arbeitsplatz lauter geworden ist. Und wissen Sie was? Sie haben Recht! Sie haben registriert, dass es Ihrem PC nicht gut geht. Nun handeln Sie auch und helfen Sie Ihrem Helfer.

Zur Pflege eines PCs gehört die richtige Reinigung genauso wie die Aktualiserung der Software. Hardware muß geprüft und gegebenenfalls auch ausgetauscht werden. Das Motto ist: Vorbeugende Maßnahmen ergreifen, um Ausfälle zu vermeiden und die Datensicherheit zu erhöhen.

 

Beispiel Wärme im PC: Staub in der Wohnung, wird zu Dreck im PC! Mitunter kommen noch Rauch und Feuchtigkeit dazu und dann hat es Ihr PC so richtig schwer. In der Vergangenheit ist schon manche CPU den Hitzetod gestorben, weil die Lüfter nicht mehr für genügend Frischluftzufuhr sorgen konnten, oder die warme Luft wegtransportiert haben. Heute passiert das kaum noch, jedoch takten die Prozessoren herunter und Ihnen steht nicht mehr die volle Leistung zur Verfügung. Hier ist es nötig, je nach Staubaufkommen in der Wohnung alle halbe Jahre das Gehäuse und die Lüfter vom Schmutz zu befreien.

Ich erledige das für Sie fachgerecht und zuverlässig. Die Kosten dafür bleiben absolut im Rahmen. Eine Reinigung des PC-Inneren berechne ich mit 20,- Euro, bei Serviceaufträgen ist die Reinigung im Preis enthalten.

Ein nächster Punkt, der sich in den letzten Jahren herauskristallisiert hat, ist die Langlebigkeit der ach so schicken, neuen Notebooks. Die sind nämlich nicht so berauschend aus. Das Problem bei diesen hübschen Flundern sind die Scharniere.

Kurz ein Rücksprung, um Ihnen das Verständnis zu erleichtern. Vorgemacht hat es Lenovo mit seiner Thinkpad-Reihe, eigentlich IBM, aber das ist eine andere Geschichte. Bei diesen Notrebooks standen die Displays wie eine 1. Nichts wackelte und flapperte in der Gegend herum. Sie waren stabil. Die anderen Hersteller haben das natürlich mitgekriegt, weil man über deren Notebooks immer gelacht hat. Deren Displays wippten immer so lustig nach vorn und hinten, was für die Arbeit anstrengend war. Einmal ans Tischbein gestoßen und das Bild wackelte. Das fanden die Kunden blöd, deshalb meckerten sie über diese Notebooks und das wiederum fanden die Hersteller blöd, denn die haben weniger davon verkauft. Also haben sie sich weas einfach lassen. Sie haben einfach die unheimlich stabilen Scharniere, die das Display halten, kopiert. Was sie nicht kopieren konnten, war das Know-How. Wie hat es Lenovo geschafft, die Displays stabil zu halten, aber flüssig aufklappen zu lassen? Tja. Erster Fehler. Der zweitew Fehler machte sich ert später bemerkbar. Denn es kam eine Zeitenwende. Die Leute wollten nicht mehr nur tragbare Computer, die allerdings etwas klobig waren, und schwer. Sie wollten schicke Geräte. Dünn und leicht mußten sie sein. Und hier schlug Fehler 2 gnadenlos zu: die Materialwahl. Billig ist halt billig und nicht gut. Und die flache Bauweise, in der nur wenig von dem "Haltematerial" verbaut werden, kam noch hinzu. Der verwendete Kunststoff war also nicht fest genug, um langfriistig diese schwergängigen Scharniere halten zu können. Er bröselte im Laufe der Zeit und die Muttern, die in diesem bisschen Kunststoff eingelassen waren, brachen heraus.

Und damit sind wir beim Heute. Seit zirka 3-4 Jahren repariere ich immer wieder Geräte, deren Gehäuse durch herausgerissene Scharniere beschädigt wurden. Nicht selten bricht das Display heraus. Sie erkennen es immer daran, daß beim Aufklappen des Gerätes im hinteren Bereich Spalte entstehen, die sich im Anfangsstadium beim Nachlassen der (Aufklapp-)Belastung wieder schließen. Später tun sie das nicht mehr.

Grundsätzlich gibt es Ersatzteile. Oberschale, Unterschale, Displaydeckel, Rahmen... das sind die üblichen Teile, die bei diesem Fehler betroffen sind. Wer sich ums Geld keine Gedanken macht, der läßt diese Teile einfach austauschen. 200-300 Euro können dadurch anfallen. Insbesonders dann, wenn das Innenleben auf die defekten Teile aufgebaut ist und mann deshalb das komplette Notebook zerlegen muß. Manchmal gibt es aber keine Ersatzteile mehr. Oder nicht in der gewünschten Farbe. Ja was dann? Anhand eine Beispiels möchte ich Ihnen die dann anstehende Arbeit erläutern.

Es geht um ein Acer Swift, zugegeben, ein schönes Notebook. Etwas älter, die Ersatzteilsituation war also nicht die Beste, aber meine Frau meinte, das ist ein richtiges Mädchennotebook. Das müsse ich retten. So, sagen Sie was gegen Ihre Frau und Sie haben ein Problem. Also, was tun? Durchbohren und das Scharnier mit Nieten am Gehäuse befestigen, kam hier nicht infrage (siehe meine Frau: "schönes Mädchennotebook")!

 

 

 

 

 

 

 

22.01.2022 - - - back top